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	<title>Stefan Paul Goetsch &#187; dt göttingen</title>
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	<description>Musik, Theater, Zeugs</description>
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		<title>Frühlings Erwachen, DT Göttingen 2009-10</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne vergangen]]></category>
		<category><![CDATA[Buddeberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Neu: jetzt alle Songs aus dem Stück zum kostenlosen Download!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Sie sind jung, unangepasst und brennen vor Leidenschaft. Wendla, Melchior und Moritz sind drei Teenager mitten in der Pubertät, die den aufkeimenden Gefühlsverwirrungen schutzlos ausgesetzt sind. Für ihr Aufbegehren gegen die einengende Welt der Erwachsenen müssen sie hart büßen: Wendla stirbt an den Folgen einer Abtreibung, Moritz erschießt sich aus Verzweiflung, und Melchior wird in eine Erziehungsanstalt gesperrt.</p>
<p>Wedekinds Kindertragödie beschreibt den quälenden Aufbruch einer Jugendgeneration, die auf sich alleine gestellt mit den Ängsten und der Überforderung der Heranwachsenden klar kommen muss. Es ist eine Jugend, die sich verloren zwischen den angepassten Werten des Elternhauses und ihrer Sehnsucht nach einem unergründeten Leben selbst orientieren muss, dabei unentwegt auf der Suche nach der eigenen Identität ist. Es ist eine Generation, die zum Scheitern verdammt ist. Eine Generation, die ein Leben stets im Angesicht des Todes führt.</p>
<p>Inszenierung Alice Buddeberg Bühne Sandra Rosenstiel Kostüme Martina Küster Musik Stefan Paul Goetsch Mit Johanna Diekmeyer, Johanna Falckner, Sarah Hostettler, Nikolaus Kühn, Alois Reinhardt, Daniel Sellier, Marie-Isabel Walke</p>
<h2>MP3 Download: <a href="http://dl.dropbox.com/u/3695113/fruehlingserwachen.zip  ">Alle Songs als .zip</a></h2>
<blockquote><p>Die Musik zu Frühlings Erwachen zu schreiben, war eine der schönsten und anspruchsvollsten Aufgaben: innerhalb von sechs Wochen Probenzeit 7 Songs für 7 Darsteller zu schreiben, einzuspielen und sie mit den Kollegen einzustudieren war eine unglaublich schöne Erfahrung.</p></blockquote>
<h2><strong>Pressestimmen</strong></h2>
<div>
<p>Regisseurin Alice Buddeberg erzählt die Geschichte nicht nach, sie legt einen Fokus. Weitgehend hat sie die Erwachsenen aus dem Geschehen verbannt, eine konsequente Entscheidung, denn sie lassen die Jung-Teens eh alleine mit sich und ihren existenziellen Nöten. Buddeberg beobachtet Wendla, Melchior, Moritz und die anderen bei ihrem Versuch, sich in der gerade erst entdeckten Welt einzufinden.</p>
<p>Klug hat die Regisseurin mit ihrem Ensemble die Charaktere entwickelt. Johanna Falckner spielt die 14-jährige Wendla. Das Mädchen stirbt nach einer dilettantischen Abtreibung, ihre Mutter hatte sie nicht aufgeklärt. Falckner zeigt Wendla ganz fein gezeichnet zwischen Kind und Frau. Sie besitzt viel Bühnenpräsenz und Souveränität. (…) Alois Reinhardt und Gastschauspielerin Johanna Diekmeyer haben zwei grandios-überzeichnete und urkomische Szenen.</p>
<p>Dass die sehr konsequent entwickelte Inszenierung polarisiert, machte das Premierenpublikum deutlich. (…) Das Gros jedoch applaudierte euphorisch &#8211; völlig zu Recht.</p>
</div>
<div><strong>Göttinger Tageblatt</strong></div>
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		<title>Kabale und Liebe, Deutsches Theater Göttingen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><span id="more-41"></span><a rel="attachment wp-att-42" href="http://stefangoetsch.de/2010/06/01/kabale-und-liebe-deutsches-theater-gottingen/bild-5/"><img class="alignleft size-full wp-image-42" title="Kabale und Liebe" src="http://stefangoetsch.de/wp-content/uploads/2010/06/Bild-5.png" alt="Foto von dt-goettingen.de" width="522" height="347" /></a></p>
<p>Muss es denn so sein, dass jede wahre Liebe eine unglückliche Liebe ist? Glaubt man Schiller, dann kann es nur so sein. Denn er konstruiert ein Magazin der Liebe, in dem die Liebessehnsüchtigen als Gestrandete ihrer Leidenschaften erscheinen. Ferdinand und Luise lieben sich. Doch ihre Zuneigung wird einer harten Belastungsprobe unterzogen, da die Elternhäuser eine Ehe der beiden für ausgeschlossen halten. Die Interessenpolitik von Ferdinands mächtigem Vater Präsident von Walter verfolgt andere Pläne, als seinen Sohn mit einer „Bürgerkanaille“ zu vermählen. Geht es nach ihm, so soll Ferdinand die einflussreiche Mätresse Lady Milford ehelichen.</p>
<p>Doch Ferdinand, radikal in der Ausschließlichkeit seiner Liebe, provoziert den väterlichen Willen, indem er Luise um jeden Preis zu seiner Frau machen will. Bei einer Begegnung mit der auserwählten Lady Milford muss er erkennen, dass auch sie eine Unglückliche ist, eine an der Liebe zerbrochene Figur, deren Herz für Ferdinand entflammt ist und mit allen Mitteln um seine Gunst kämpfen will. Der Konflikt spitzt sich durch den zynischen Karrieristen Wurm zu, der aus verletzter Liebe &#8211; denn er hatte sich einst vergeblich Hoffnung auf Luise gemacht &#8211; dem Präsidenten von Walter den Vorschlag macht, Luises Vater verhaften zu lassen, um sie zu einem irreführenden Liebesgeständnis an den Hofmarschall von Kalb zu zwingen und damit Ferdinands Liebe aufzukündigen. Ferdinand fühlt sich durch Luise verraten und Misstrauen gedeiht in dem glühenden Herz. Der Liebesrasende wird zum rasenden Eifersüchtigen, der in blindem Wahn auf Zerstörung setzt.</p>
<p>Schillers Trauerspiel ist eine anatomische Versuchsanordnung über die romantische Utopie der Liebe. Wird Liebe im Fadenkreuz von Gefühlskultur, Eifersucht und Intrigen überdauern? Zerstört eine unterkühlte Welt der Vernunft die Liebe oder ist die Unbedingtheit der Liebe von vorneherein ein abstraktes Phantasma, das sich den Gesetzmäßigkeiten der realen Welt entzieht?</p>
<p><a href="http://www.dt-goettingen.de/flycms/de/screen/7/-XzsjFGOAVV+Gd01IDDJxdE9KhDrvrFs=/Stuecke.html">Link</a></p>
<p>Regie: Alice Buddeberg<br />
Bühne: Sandra Rosenstiel<br />
Musik: Stefan Paul Goetsch<br />
Choreographie: Dorothee Ratzel</p>
<h2><strong>MP3 Download:</strong> <a rel="attachment wp-att-43" href="http://stefangoetsch.de/2010/06/01/kabale-und-liebe-deutsches-theater-gottingen/i-loved-to-love/">I loved to love</a></h2>
<p><a href="http://stefangoetsch.de/wp-content/uploads/2010/06/I-loved-to-love.mp3">Download audio file (I-loved-to-love.mp3)</a></p>
<blockquote><p>Die Musik zu Kabale und Liebe greift ein Stück auf, welches ich zuerst in der &#8220;Strudlhofstiege&#8221; von Doderer, die im Jahr 2008 in Wien aufgeführt wurde, verwendet habe. &#8220;Wo die Liebe hinfällt, weiss man nie, doch niemand ist Tabu&#8221; führt durch den ersten Teil des Abends, der Liebe. Für den zweiten Teil habe ich eine thematisch verwandte, doch stilitisch im Western angesiedelte Musik geschrieben, die in den Garagenband-Schlußsong &#8220;All I Want&#8221; mündet. Das Stück, das hier zu hören ist, ist die von mir eingespielte Demo-Version des Liedes, welches Phillip Hagmann als Lady Milford singt. Der Effekt auf der Stimme ist das mittlerweile äußerst bekannte &#8220;Autotune&#8221;.</p></blockquote>
<h2>Pressestimmen:</h2>
<p>Regisseurin Alice Buddeberg konfrontiert in ihrer Göttinger KABALE UND LIEBE-Inszenierung den Sturm und Drang also mit den desillusionierenden Analysen des Spätstrukturalismus &#8211; und packt das Stück vor allem dort, wo wortwörtlich die Emotionen überfließen.<br />
- Nachtkritik<br />
Herausragend im Ensemble: Marie-Isabel Walke, die ihre Rolle nciht nur mit hoher Sprechkultur, sondern auch mit anrührender Intensität gestaltet. (&#8230;) Das Premierenpublikum ließ sich von der dichten Atmosphäre dieses Abends spürbar gefangen nehmen.<br />
- Göttinger Tageblatt</p>
<p>Buddeberg bereitet dem Publikum ein in jeder Hinsicht gefälliges und großes Stück. (&#8230;) Auch was die Bühnenästhetik betrifft, beweist die Aufführung Stilsicherheit und schlichte Eleganz.<br />
- Stadmagazin 37</p>
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